Auf welche Weise sich Pickel bekämpfen lassen
Pickel können sehr störend sein, vor allem wenn sie in großer Zahl auftreten und nur schwer zu bekämpfen sind. Je nach Ursache gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Beschwerden auf Dauer zu lindern.
Von einzelnen Pickeln ist jeder Mensch irgendwann betroffen, und in der Regel klingen sie auch nach mehreren Tagen wieder ab. Manche neigen allerdings zu unreiner Haut, sodass regelmäßig mehrere Rötungen und kleine Pusteln zu sehen sind. Vor allem in der Pubertät treten sie bei vielen gehäuft auf und werden daher oft zu einem ungeliebten Problem, das man so schnell wie möglich beseitigen möchte. Dazu stehen mehrere Mittel zur Verfügung, die allerdings nicht alle bei jedem gleichermaßen gut wirken. Dies liegt in erster Linie daran, dass die Pickel unterschiedliche Ursachen haben können. Bei Jugendlichen werden sie häufig durch die hormonelle Umstellung ausgelöst, die bei jedem Menschen während dieser Entwicklungsphase auftritt.
Auch bei Erwachsenen können Hormone unreine Haut verursachen, es kann aber auch diverse andere Gründe dafür geben, beispielsweise eine falsche Ernährung oder Stress. Außerdem unterscheidet sich die Anzahl der Talgdrüsen zwischen den einzelnen Menschen zum Teil deutlich, sodass manche von vornherein stärker zu Pickeln neigen. Je mehr Talg unter der Haut produziert wird, desto größer ist auch das Risiko, dass es dabei zu einer entzündlichen Reaktion kommt, die sich in Form von kleinen Bläschen oder Pusteln bemerkbar macht. Diese auszudrücken ist übrigens nicht zu empfehlen, da dabei meist noch ein wenig Talg unter der Haut verbleibt und sich noch weiter entzünden kann, zumal durch die kleine Wunde weitere Bakterien und andere Krankheitserreger nach innen gelangen können. Auch wenn es manchmal schwer fällt, sollte man die Pickel daher so wenig wie möglich berühren, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.
Wer zu einer vermehrten Talgproduktion neigt, sollte möglichst Reinigungsprodukte benutzten, die speziell auf eine fettige Haut abgestimmt sind. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Mittel nicht komedogen sind, also keine Inhaltsstoffe enthalten, die die Bildung von Pickeln zusätzlich begünstigen. Eine weitere Möglichkeit sind antibakterielle Pflegeprodukte, die desinfizierend wirken und daher das Risiko einer Entzündung merklich verringern können. Einige dieser Mittel sind allerdings sehr aggressiv und entziehen der Haut Feuchtigkeit, worauf diese bei einigen Menschen mit verstärktem Nachfetten reagiert. Daher muss man unter Umständen mehrere Präparate ausprobieren, bis man eines gefunden hat, mit dem sich die Pickel bekämpfen lassen. Sollten sich die Beschwerden auch durch eine gute Pflege nicht bessern, kann es ratsam sein, einen Hausarzt aufzusuchen. Dieser kann meist die Ursachen für die Pickelbildung ermitteln und die Behandlung dementsprechend anpassen. Diese kann unter anderem mit speziellen Pflegeprodukten oder durch eine Umstellung der Ernährung erfolgen, in schwerwiegenden Fällen ist auch eine medikamentöse Therapie denkbar. Allerdings kann es auch bei ärztlichen Behandlungen mitunter einige Zeit dauern, bis eine deutliche Verbesserung zu verzeichnen ist, man sollte also etwas Geduld mitbringen und den Empfehlungen des Arztes folgen, auch wenn sich das Hautbild nicht gleich verändert.